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 | 11.11.2006 |
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Phillipshalle, Düsseldorf
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Wie hab ich mich auf dieses Konzert gefreut! Ich wollte schon zur „Sonnenblume of death“ Tour gehen, nur leider ist die ganz still und heimlich an mir vorüber gegangen. Als mein Dad dann irgendwann von der „Heiss! Heiss! Heiss!“ Tour in der Zeitung gelesen hatte und mir davon erzählte, war mir klar, da muss ich hin. Unser Ansprechpartner für die Karten war mal wieder eBay, wo wir ca. 3 Wochen vor dem Konzert auch sehr billig Karten bekommen haben. Nur leider fühlten sich die drei Wochen wie Ewigkeiten an. Durch meine Ausbildung und den Blockunterricht, den ich grad hatte, zogen sich die Tage total in die Länge.
Aber endlich kam auch der Tag des Konzertes. Wir wollten um 16.30 Uhr bei uns los fahren, da meine Mom meinte, wegen Karneval (11.11.) wäre bestimmt viel los in Düsseldorf. Wir sind dann aber doch erst um ca. 16.50 Uhr losgefahren und kamen so gut auf der Autobahn und in Düsseldorf durch, dass wir schon um 17.30 Uhr an der Halle waren, einen Parkplatz fanden und nichts mehr tun mussten. War wohl doch nicht so viel mit Karnevalsveranstaltungen =) Im Nachhinein hat es sich aber als positiv gezeigt, dass wir so früh da waren, da wir so einen guten Sitzplatz bekamen. Nur die Stunde in der Kälte stehen bis zum Einlass war nicht so dolle.
Gnädiger Weise fingen sie mit dem Einlass schon um ca. 18.20 Uhr statt um 18.30 Uhr an. Der Einlass war auch nicht gerade toll, weil alle nur nach vorne drückten und der Eingang sehr schmal war. Da dauerte es dann ganz schön lange, bis die Leute in die Halle kamen. Ein Securitymann versuchte auch ein bisschen Ordnung rein zubringen und als er keinen Ausweg mehr wusste, ließ er den Spruch los: „Drängelt nicht so, wir sind hier nicht bei Tokio Hotel!“ Doch das brachte auch nicht viel, wurde eher noch schlimmer und da sagte ich nur: „Wenn das nichts hilft, hilft nix mehr.“
In der Halle angekommen, suchten wir zu allererst einen guten Sitzplatz. Als der gefunden war, wurden Getränke geholt etc. und dann warteten wir über eine Stunde auf den Beginn des Konzertes.
Um 20.10 Uhr fing das Konzert an mit dem Lied „Immer noch“ und danach folgte „Schon wieder“. Ich liebe die ersten Sekunden eines Konzertes. Der Vorhang ging auf und (fast) alle Leute (die Sitzplätze hatten) sprangen wie vom Blitz getroffen auf. Mein Dad und ich inbegriffen. So was ist einfach immer wieder toll. Mein Dad wollte sich erst nicht hinstellen und hat sich auch nicht so viel bewegt, weil er die anderen nicht stören wollte. Dazu kann ich nur sagen: wenn mir keiner sagt, dass ihn was stört, kann ich es auch nicht ändern und so lange mach ich einfach weiter. =)
Es wurden auch alle Lieder gespielt, die ich toll finde, wobei ich so gut wie jedes Lied von "Farin Urlaub" toll finde =) Aber das Lied „Wie ich den Marilyn-Manson-Ähnlichkeitswettbewerb verlor“ war nicht dabei. Es kann aber auch sein, dass das Lied klammheimlich an mir vorbei gezogen ist, während ich geheadbangt und getanzt habe. =)
Was ich auch sehr geil fand, war, wie beim Lied „Zehn“ dann wirklich die ganze Halle gesprungen ist. Farin meinte, in keiner Halle in Deutschland würde man so deutlich hören, wenn alle auf den Tribünen mitspringen =)
Allerdings haben wir auch was total Wichtiges zuhause vergessen, nämlich unser Feuerzeug. Obwohl ich noch gedacht hab, irgendwas haben wir vergessen, als wir losfuhren. Da konnten wir beim einzigen, langsamen Lied „Phänomenal Egal“, wo alle ihr Feuerzeug zückten, nicht mitmachen. =)
Eine Laola-Welle ließ Farin uns auch machen und den Anfang von „Am Strand“ singen. Erst sangen alle gemeinsam, weil er aber meinte, es wäre zu durcheinander, teilte er die Halle und ließ nacheinander singen. Wobei erst nur die Tribüne auf der ich war, alles mitsang und die anderen nur ansangen. Als das dann nach einigem Üben doch klappte, zeigte er beim Spielen jeweils an, welcher Teil wann singen sollte.
Er verabschiedete sich dreimal von uns, kam aber zweimal wieder auf die Bühne. Bei den Zugaben fand ich die Vorstellung des Racing Teams sehr geil. Er stellte jede mit dem Zusatz „Satans Tochter“ oder „Satans heimliche Geliebte“ oder „Satans …“ etc. vor und am Ende, als er sich vorstellen wollte, sagte er: „und an der Gitarre: Satan!“ =)
Als letzte Zugabe spielten sie „Zehn“ noch mal in abgewandelter Form und um 22.10 Uhr war Schluss.
Wir wollten uns dann schnellstens zu unserem Auto begeben, damit wir nicht im Stau stecken blieben, nur leider kamen wir nicht so schnell aus der Halle raus, da der Ausgang (wie vorher der Eingang) wieder recht schmal war. Auf dem Parkplatz war dann doch noch ein Stau und wir haben uns in Düsseldorf an einer Kreuzung verfahren, aber sonst kamen wir gut nach Hause.
Als wir gerade im Auto saßen, drückte mein Dad mir ein paar CDs in die Hand und sagte: „Such mal das "Am Ende der Sonne" Album von "Farin Urlaub" raus“. =)
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