 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | Wie wir uns... |
|
|
... kennen gelernt haben
|
Von Franzi:
Ich bin in einem Ärzte Fan Forum angemeldet. Da hatte ich mal eine Anfrage wegen Brieffreunde getätigt, mir aber auch Anzeigen von anderen Leuten aus dem Forum angeschaut. So bin ich auf Becky gestoßen.
Ich schrieb ihr erst im Forum und die erste Mail von ihr bekam ich am 15.01.2006, wo sie mir schrieb, dass sie genau wie ich Toten Hosen- und Ärzte-Fan sei, aber auch sonst noch vieles anderes hört und mich fragte, ob ich Lust hätte, mit ihr Briefe zu schreiben.
Da ich ja auf der Suche war, fingen wir an uns zu schreiben. Anfangs musste man sich erst mal kennen lernen, aber schon bald erzählten wir uns auch private Sachen.
Eigentlich heißt sie Rebecca und vor mir hat sie niemand Becky genannt. Ich kannte aber früher eine Rebecca, die von allen Becky genannt wurde und deswegen hab sie gefragt, ob das okay wäre, wenn ich sie auch so nennen würde. Nur ich schreibe "Becky", sie selbst und alle Anderen schreiben "Beccy".
Mit der Zeit erzählten wir uns immer mehr von uns und unserem Leben. Ich rede ja eh (wenn ich mal ins Reden richtig rein komme) sehr viel (und auch von Kleinigkeiten, die nicht so wichtig sind =)). Wir reden nicht nur über Wichtiges, sondern auch über Wünsche und Träume und Ängste, die wir haben, egal worum es geht.
Da wir beide ja die gleiche Musik mögen, kam auch bald unser erstes gemeinsames Konzert: Das Ärzte statt Böller-Konzert, aber genaueres dazu hab ich ja schon bei dem Konzertberichten erzählt. Das war erst der Startschuss, weil danach gingen und gehen wir zusammen auf viele weitere Konzerte.
Mittlerweile sind wir auch nicht mehr nur aufs Briefe schreiben beschränkt, sondern chatten viel oder telefonieren zwischen durch immer mal wieder und treffen uns auch ohne Konzerte und reden über einfach alles. Das ist echt immer schön, wenn man Freunde hat, mit denen man über alles negative und positive reden kann, ohne das Jemand wegen irgendwas eingeschnappt ist. Wenn es mal Meinungsverschiedenheiten oder Streit gibt, kann man auch darüber reden und es klären, ohne das Jemand ausrastet.
Wir haben beide sehr viele Ecken und Kanten, was auch schon mal dazu führt, dass es Impulsiv zwischen uns wird, aber irgendwo, find ich, macht das auch unsere Freundschaft aus, dass wir auch mal diskutieren können und so. Das macht es ja auch grade erst interessant =) Und andersrum können wir beide auch so viel Spaß miteinander haben. Da hab ich schon manches Mal Gedanken gehabt, wo ich selbst so dachte: "wie kindisch und idiotisch ist das denn" und dann sag ich ihrs und dann hat sie das Gleiche gedacht... Ich sag nur: "2 Doofe, 1 Gedanke" =)
Wir beiden sind in schwierigen Zeiten für den Anderen da und stehen dem Anderen mit Rat und Tat zur Seite. Sie ist mir mittlerweile so ans Herz gewachsen, dass sie für mich wie eine kleine Schwester ist (obwohl sie ja älter als ich ist=)). Ich hab dich lieb, Süße!
|
|
|
"Es fing an als... " Na, welcher Song ist das?
|
Von Becky:
Irgendwann 2004 (so zum Geräusch-Album der Ärzte) habe ich mich im Bademeisterboard der Ärzte angemeldet. Dort gibt es neben Threads rund um DÄ, eben auch Threads zum Thema „Fankontakte“ und dort habe ich dann den Thread zu den Brieffreundschaften gefunden, wo ich mich mal eingetragen habe, weil ich immer gerne Briefe schreibe und Brieffreunde mit gemeinsamen (Fan-)-Interessen sind doch noch mal so schön.
Bisher hatte ich mit so Anzeigen über Internet nicht soviel Glück, entweder hat keiner geantwortet (obwohl vorher total viele geschrieben haben, dass sie Leute suchen) oder es kommen nur wenige Briefe und dann ist schluss. Doch es sollte diesmal anders kommen. Ok, Franzi war die Erste und eigentlich auch Einzige die mir ernsthaft geantwortet hat, aber daraus sollte eine wunderbare Brieffreundschaft und, mehr noch, eine Freundschaft werden. Zuerst hat sie mir, glaub ich, per PN im Board geschrieben, aber am 16.01. erhielt ich die erste Email von Franzi, in der sie mir auch ihre Adresse mitteilte. Darauf muss ich wohl mit einem Brief geantwortet haben, denn am 21.06. kam der Brief von Franzi der damit begann, dass sie sich über meinen Brief gefreut hat.
Anfangs tauschten wir uns natürlich erst mal darüber aus, was wir so schulisch bzw. beruflich machen (Franzi steckte damals gerade im Endstadium zum Fachabi, da sieht man wie die Zeit vergeht), ob wir Geschwister haben, Hobbies etc. Unsere große Gemeinsamkeit war und ist ja, dass wir beide Hosen- und Ärzte-Fans sind und eigentlich Hosen noch einen Tick lieber mögen (wobei ich sagen muss, dass ich das ja mittlerweile nicht mehr streng unterscheide bzw. unterscheiden kann und einfach beide gleich mag, es kommt drauf an, wer gerade mehr aktiv ist. Egal. =)) Jedenfalls hatten wir da natürlich schon mal ein super Gesprächsthema, konnten uns über unsere bisherigen Konzerterlebnisse, unserer Lieblinge in den Bands, Lieblingssongs usw. austauschen. Aber auch sonst lagen wir, denke ich, von Anfang an irgendwie auf einer Welle, sowohl was sonstigen Musikgeschmack als auch Denkweisen und so angeht. Es hat sich ergeben, dass wir uns alles erzählt haben, was im Leben gerade so passierte und die Briefe wurden von mal zu mal länger. Zwischendurch hat man auch immer mal parallel über ICQ Kontakt und trotzdem haben wir uns immer etwas zu erzählen.
Das fand und find ich immer toll an Franzi, dass man mit ihr echt über alles offen und ehrlich reden kann. Man kann Probleme erzählen, sie sagt auch ehrlich, wenn sie an einem selber mal was nicht ok findet und lässt sich umgekehrt aber auch sagen, wenn einem was nicht passt, man kann mit ihr lachen, findet immer ein offenes Ohr, aber man kann mit ihr auch einfach träumen, egal ob vom Lieblingsstar schwärmen, übers Leben philosophieren oder sonstigen Tag- u. Nachtträumen nachhängen, alles ist eigentlich drin, ohne das es heißt „du bist kindisch oder bescheuert“, das würde Franzi nie sagen. Danke dafür!
Im Oktober 2006 kam dann irgendwann das Thema „Ärzte statt Böller“ auf und Franzi hat gefragt, wie es wäre, dort gemeinsam hinzugehen und das sie evtl. bei mir übernachten könnte. So kam es ja dann auch. Und was soll ich sagen: unser erstes Treffen war total super. Anfängliche Schüchternheit beim plötzlichen Gegenüberstehen wurde gut überwunden und wir hatten viel Spaß zusammen gehabt und uns auch total gut verstanden.
Ja, soviel also zu unserem Kennenlernen. Und wie gesagt, es hat immer gehalten, wir haben uns noch öfters getroffen und eigentlich hat uns das alles noch mehr zusammen gebracht als sonst was (ich habe leider auch schon die Erfahrung gemacht, dass Brieffreundschaften nach einem Treffen zerbrechen).
Und meiner Meinung nach ist es echt eine super Freundschaft, eigentlich mittlerweile sogar meine Beste.
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |